Ins Schulmuseum und in die Lebzelterei Kastner in Bad Leonfelden…

…führte unsere Exkursion mit der 3. u. 4. Klasse am 12. Februar 2019 !

 

Gleich in der Früh machten wir uns auf die „weite Reise“ ins winterliche Mühlviertel…an dieser Stelle möchten wir uns gleich ganz herzlich beim Elternverein bedanken, der die Eintritte für alle und auch die Hälfte der Buskosten übernommen hat !

Aber jetzt – rein mit euch !

Achtung, antike Schulglocke ! Der Unterricht kann beginnen !

Dass Kaiserin Maria Thersia die Schulpflicht in Österreich eingefährt hat, wussten schon alle Kinder.

Ja, damals ging´s noch anders zu in den Klassenzimmern – der Schulmeister kettete schlimme Schüler sogar an seinem Schreibtisch an… und der Kochlöffel war sicher nicht zum Kochen bestimmt. Mädchen durften anfangs noch nicht am Schultisch sitzen – dieser war den „Knaben“ vorbehalten !

Auch das Rohrstaberl kam oft zum Einsatz !

…und in einem Klassenzimmer herrschte mitunter auch ein großes Durcheinander – die Lehrer hatten dort sogar Hühner und Enten gehalten – und das Baby des Lehrerpaares war auch dabei !Ganz hinten in der Mitte sieht man einen Schüler mit einer Eselsmütze auf einem Esel sitzen – das war sicher ganz schrecklich für dieses Kind…so wussten denn nun alle, dass er „dumm war wie ein Esel !“

Was es da noch alles zu sehen gab !

Hiiiiiilfe – Klopapier gab´s noch nicht – die SchülerInnen hatten nur Stroh zur Verfügung !

Da war das Lehrer-WC noch besser ausgestattet – da gab´s dann zumindest schon Zeitungspapier…

 

Durch dieses kleine Fenster konnte man einen Blick in ein Klassenzimmer von früher werfen …

…hier sieht man raufende Buben, den Lehrer mit der Rute … und auch wieder ein Kind mit Eseslmütze auf dem Esel…und: auch eine Katze gab es damals schon im Klassenzimmer !

Gekocht wurde damals auch schon für die Kinder, damit sie sich stärken konnten, wenn sie sich zu Fuß auf den Heimweg machten – dieser war nicht selten 10 km lang!

Eltern, die ihre Kinder nicht regelmäßig zur Schule schickten, wurden in den Schulen in einer dort eigens vorgesehenen Kerkerzelle eingesperrt !

Wandbilder als Ansichtsmittel…

…und hier ein „Strickfräulein“ …

Damals entstanden in den Werkstunden schon richtige Kunstwerke.

Hier sind verschiedenste Schreibgeräte zu sehen.

…und eine gar sonderbare Entschuldigung !

Die Schrift, die man damals verwendete, war die Kurrentschrift.

Mit diesen kleinen Zettelchen wurde das Lesen gelernt…

Und hier „der größte Schatz“ – das allererste Lesebuch aus Maria Theresias Zeiten !

Verschiedene Lesebücher…

Lehrbücher – damals etwas sehr Kostbares !

Und weil es damals nur sehr wenige Bücher gab und natürlich auch noch keine „Whiteboards“, waren in den Lehrmittelzimmern ganz viele ausgestopfte Tiere, um den Kindern manchmal auch etwas zeigen zu können.

Ein „Riesenvieh“ …

…und dann durften wir in einer alten Schulklasse Platz nehmen.

Schultaschen für Mädels und Buben…

…diese waren nicht ganz gleich…

Mädchen mussten damals nämlich ihre Handarbeiten darin verstauen.

…aha – so war das also !

…und unter der großen Schultafel standen…wir konnten es fast nicht glauben…Ratten- und Mausefallen – auch die waren nämlich damals „Mitbewohner“ eines Schulhauses !

Ja, da sind wir froh, dass es heute in der Schule doch ein bisschen anders zugeht!

Auch das Sitzen in den kleinen Bänken musste gelernt sein.

Hier wichtige Utensilien auf dem Lehrertisch …

…darauf schrieb man damals – Hefte und Papier waren zu teuer.

…und das Schreiben ging nur mit Lehrerkommandos !

Quiiiiiiiietsch…

….kratz, kratz…

Wer besonders brav war, erhielt die heiß begehrten „Fleißbildchen“…

.

…Schultaschen früher…

…und auch das gab es: den Strohkopf !

…und dann ging´s weiter zur Lebzelterei Kastner,…

…wo wir ganz tolle Lebkuchenhäuser bewundern konnten.

…richtige Kunstwerke…

Woraus Lebkuchen besteht,…

…erklärte uns eine Mitarbeiterin.

…und hier eine sehr wichtige Zutat: die Kakaobohne…

…ab in die Lebkuchenwerkstatt…

Jedes Kind durfte dort ein Lebkuchenherz verzieren !

…und los geht´s !

Wui….

…ganz schön kreativ, unsere SchülerInnen !

…so entstand so manches kleine Kunstwerk !

Für wen dieses Herz wohl sein wird ?

Ich verrate gar nichts…

Volle Konzentration !

…na, das hier ist ganz klar !

Da wird die/der Beschenkte aber Augen machen !

Erwischt – eine kleine Naschkatze !

…und noch ein Pünktchen…

So toll ! Nach einem kurzen Film über die Entstehung der Firma Kastner durften wir in einen gaaaaaaanz besonderen Raum betreten…

…hier der „Raum der Unendlichkeit „!

…wie im Schlaraffenland !

…da kamen wir aus dem Staunen gar nicht mehr heraus!

…verspiegelte Wände…

…und alle Kinder wurden in den Ecken „vervierfacht“ !

Bitte aufheben, Frau Lehrerin…

…unglaublich…

Schaut mal – Vierlingskinder !

…da musste natürlich ein Foto von der ganzen Mannschaft „geschossen“ werden.

…und dann wurde so manches süße Stück mit nach Hause genommen !

Mmmmmmmmmmmmmmm…..

…was soll ich bloß nehmen ?

Da hatte jemand wohl eine „diebische“ Freude mit seinem Einkauf …

…aber jetzt (fix und fertig)  heim zur Mama !

Ein traumhafter „Schultag“ mit vielen tollen und neuen Eindrücken ging zu Ende.

Und nun, liebe Kinder der 3. und 4. Klasse, ein paar Fragen – wenn ihr die Antworten wisst, schreibt sie bitte mit der jeweiligen Nummer auf einen Zettel und gebt sie bei eurer Klassenlehrerin ab – die Kinder, die bis Freitag, 15. Februar, alle Fragen richtig beantwortet haben, dürfen sich über eine kleine Überraschung freuen…

  1. Wie heißt der Ort, in dem wir das Schulmuseum besuchten?
  2. Worauf konntet ihr schreiben?
  3. Womit schrieben die Kinder früher?
  4. Wie nannte man die Kinder der 1. Klasse?
  5. Wie nannte man die Kinder der 2. Klasse?
  6. Was bekamen die Kinder, wenn sie brav und fleißig waren?
  7. Womit drohte der Lehrer in der Stunde?
  8. Welche 3 Strafen gab es für „freche, schlimme“ Kinder?
  9. Im Lehrmittelzimmer gab es ein „Riesenvieh“ zu bestaunen…welches Tier war das?
  10. Womit wurde die Klasse früher geheizt und von wem?
  11. Warum hatten die Mädchen früher bei den Schultaschen „eine große Klappe“?
  12. Wer musste ganz hinten sitzen?
  13. Was trug er auf dem Kopf ? Nenne 2 Möglichkeiten!
  14. Wer führte die Schulpflicht ein?
  15. Wann hatten die Schüler Ferien?
  16. Wer wurde in der Kerkerzelle eingesperrt und warum?
  17. In der Schule gab es nicht nur Kinder – auch ………………. liefen manchmal in der Klasse herum!
  18. Was ist der größte „Schatz“ im Schulmuseum?
  19. Wie wurde der Lehrer früher genannt?
  20. Was durften die Lehrerinnen damals nicht?
  21. Was war unter der Schultafel im alten Klassenzimmer?
  22. Wie hieß die Schrift, die die Kinder früher erlernten?
  23. Woraus besteht Lebkuchen ? – Nenne 3 Zutaten…
  24. Für wen hat die Frau Lehrerin wohl ein Herz verziert?
  25. Worum ging es in dem Film, den wir uns ansehen konnten?
  26. Wie hieß der Raum, den wir ganz zu Ende der Führung in der Lebzelterei bestaunen konnten?
  27. Wer war die Naschkatze in der Lebkuchenwerkstatt?
  28. Wer freute sich „diebisch“ über die gekauften Süßigkeiten?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 thoughts on “Ins Schulmuseum und in die Lebzelterei Kastner in Bad Leonfelden…

  1. Was für ein toller und aufregender Ausflug. Nina erzählt sehr viel und gerne davon , also auch wahnsinnig lehrreich. Tolle Schule, tolle Lehrer!
    chapeau

  2. Mir hat es sehr gut gefallen.
    Es war sehr spannend und aufregend.

    DANKE FÜR DIESEN AUSFLUG NACH BAD LEONFELDEN!

    Eure Marlene

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